Verletzter mit dem Stierrennen in Pamplona, Spanien

Aufs Horn genommen

In Pamplona fand am Dienstag der erste Stierlauf der diesjährigen Fiesta San Fermín statt. Das Schauspiel war nach nicht einmal zweieinhalb Minuten vorbei.
Und das Ende war blutig.

Der erste Stierlauf der Fiesta San Fermín in Pamplona war schnell, wild und blutig. Zwei Amerikaner und ein Brite erlitten Hornstöße. Insgesamt wurden am Dienstag nach Angaben des Roten Kreuzes ein Dutzend Verletzte mit Schrammen, Knochenbrüchen und Gehirnerschütterungen in die Krankenhäuser der Hauptstadt von Navarra gebracht.

Die sechs Kampfstiere der andalusischen Ganaderia Jandilla rechtfertigten ihren Ruf, besonders schnell und gefährlich zu sein. Wie Straßenfeger trieben die Gehörnten Hunderte dicht gedrängte Läufer durch die abgesperrten Gassen der Altstadt.

Sie legten die 850 Meter lange Strecke in zwei Minuten und 23 Sekunden zurück.

Dabei durchbohrte ein Stier einem 38 Jahre alten Amerikaner die Achselhöhle. Ein zweiter verletzte einen 27 Jahre alten Amerikaner an der Brust und ein dritter einen 30 Jahre alten Briten im Schritt. Insgesamt sind in der Geschichte der morgendlichen „encierros“ der Sanfermines bislang fünfzehn Läufer ums Leben gekommen, zuletzt ein Spanier im Jahr 2009.


Jul 7, 2016

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